Freitag, 30. April 2010

Dubai Airport - warten auf den Flug nach Bangkok

Pünktlich um 09.55h ging es mit dem ICE von Köln nach Frankfurt. Und direkt am Bahnhof hat sich die Frage gestellt warum die Bahn so schlecht organisiert ist. Wir hatten im Vorfeld unsere Plätze im Zug reserviert . Wagen 26 Platz 55 und 56.

Wenn dann der Zug gehalten hat und man am Wagen steht stellt sich die Frage warum zwar der Wagen nummeriert ist – nicht aber die entsprechenden Plätze sind. Nimmt man nun die vordere oder die hintere Eingangstür ?

Und so nehmen die einen Fahrgäste die vordere und die anderen die hintere Tür. Anschliessend stellen dann alle fest, dass sie genau in die andere Ecke des Wagens müssen und bewegen sich mit ihrem Gepäck zu ihrem Sitzplatz. Natürlich treffen sich dann alle in der Mitte des Wagens. Das Chaos beginnt. Keiner kommt an keinem vorbei weil die meisten Fahrgäste meinen sie müssen auch noch ihren Koffer durch den Gang schieben.

Der einzige Zwischenstopp ist übrigens in Siegburg (kurz hinter Bonn) und kurz vor dem Halt hatten sich alle sortiert. Horror live.

Vom Bahnsteig aus waren es dann nur noch ein paar Minuten bis zum Check- In. Die Koffer waren nach ein paar Minuten aufgegeben und da wir von zu Hause aus den Online-Check in genutzt hatten und bereits mit unseren Bordkarten angekommen waren mussten wir uns auch nicht in der langen Schlange anstellen. Fliegen kann so schön sein….

Mit 20 Minuten Verspätung heben wir um 15.55h ab. Im Gegensatz zu früheren Jahren ist die Maschine nicht mehr als 2/3 belegt. Überhaupt fehlen irgendwie die typischen Thailandreisenden. Kaum junge Familien an Bord. Hat den Vorteil, dass es doch ruhig an Bord ist. Der Service war an Bord war recht flott. Getränke gab es reichlich und das Essen war schnell serviert.

Im Sitz war sogar Stromanschluss für den Laptop. Wie immer bei Emirates eine große Auswahl an Kinofilmen – natürlich auch in deutscher Sprache. Als ersten Film habe ich „2012“ von Roland Emerich gesehen.

Der Wein an Bord muss übrigens auch gut sein. In Reihe 45 A+B ( genau vor uns ) sitzt ein älteres Ehepaar. Drei kleine Flaschen a 187 ml sind nach drei Stunden leer. Chapelle de la Trineté , Jahrgang 2007, aus Saint-Emilion scheinen zu schmecken und zeigt erste Wirkung.

Wir warten nun noch eine Stunde auf den Weiterflug nach Bangkok. Hier ist es 01.50h und im Flughafen gibt es überall Internet...

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