Zunächst einmal ging es mit dem normalen Linienbus los. Ich kam mir vor wie in der Sauna und war froh als die Fahrt mit diesem Schmuckstück der Technik zu Ende war.
Gut angeschwitzt sind wir nach einer gefühlten Ewigkeit ausgestiegen und haben als nächstes Fortbewegungsmittel ein Flussboot genommen.
Für Menschen mit einer Körperlänge von 1,80 Metern wird die Fahrt recht schnell unbequem. Knie fast am Kinn und das Hinterteil beginnt auf der harten Bank schnell zu schmerzen. Und dazu der kritische Blick eines jungen Mitfahrers.
Laut Matthias hatten wir nun eine knappe halbe Stunde Zeit bis das nächste Boot kommt. Viel zu viel Zeit, denn es gab nicht wirklich viel zu sehen. Wir waren dann auch recht schnell wieder am Bootsanleger und wurden von einer netten Frau empfangen. Braun gebrannt, um die 60 Jahre alt, zu 99% zahnlos und ein lautes Organ was seinen Vergleich sucht. Sie hat uns nun auf Thai vollgequatscht und eigentlich haben wir nix verstanden. Aber wir sollten wohl Futter für die Fische und Tauben kaufen. Und dann schön füttern - das soll dann wohl Glück bringen. Ich hatte aber keine Lust der nervigen Oma was abzukaufen und so wurde sie immer lauter und mir in der Hitze immer wärmer. So haben wir dann da gesessen und auf das Boot gewartet..
Das Boot, das ja so oft fährt - EINMAL IN DER STUNDE !!!!!!! Galgenhumor und die nervige Oma haben uns die Zeit bis zum nächsten Boot verkürzt. Und dann endlich das Motorengeräusch des Bootes.
Nach der Bootsfahrt ging es dann mit dem Taxi weiter. Matthias kannte noch einen weiteren Tempel und diesen in Verbindung mit einem leckeren Abendessen. Ente stand auf dem Speiseplan. Auf Matthias seine Frage ob erst Ente oder erst Tempel habe ich mich für die Tempelanlage entschieden. Wäre ja blöd, wenn der Tempel nach dem Essen zu wäre. Auch kleine Mönchen müssen ab und schlafen gehen. Also dann schell zum Tempel. Wir haben uns inzwischen fast schon in der Nähe des Flughafens befunden - das wird später noch eine nicht unbedeutende Rolle spielen.
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Nach dem Tempel ging es nun zum Restaurant mit den Entenspezialitäten. Ich musste auf dem Weg ins Lokal schon an den Film "About a boy" mit dem Untertitel " der Tag an dem die Ente starb" denken.
Die Ente dachte wohl auch daran - als wir ankamen war das Lokal zu. Also gab es gegen den großen Hunger nur eine Cola gegen den Durst. Langsam begann es in der Ferne zu dämmern.
Nun war die Frage: Taxi oder Zug? Und da T im Alphabet vor Z kommt haben wir das Taxi genommen. Was für eine tolle Entscheidung von mir. Wir rauschten in die Rushour hinein und haben 80% im Stau gestanden. Über eine Stunde waren wir unterwegs und sind dann mehr oder weniger platt gegen 19.00h im Hotel angekommen. Gerade noch früh genug um die letzten Minuten der Happy Hour mitzubekommen. Fast wäre ich auf dem Barhocker eingeschlafen. Der ganze Körper tat weh - Füsse habe ich nur noch als Stummel empfunden.
Und schon wieder ein Film im Kopf - "Soweit die Füsse tragen" . Es war Zeit für das Hotelzimmer und eine Dusche. Schnell von Matthias verabschiedet und den Treffpunkt für morgen klar gemacht. 17.00h am Bootsanleger und dann geht es in die Hölle der Garküchen von China Town. Ich bin dann nach der Dusche noch mal raus und sitze nun in der Hotelbar. Hier gibt es Internet und so kann ich diese beiden Beiträge schreiben.
Morgen werde ich zunächst einmal die restlichen Einkäufe erledigen und dann mache ich einen Beauty-Tag. Ich leg mich bei schönem Wetter einfach mal fünf Stunden an den Pool.
Einen schönen Abend nach Deutschland.
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