Samstag, 24. September 2011

Happy Thai Day Tour mit Green Mango am Freitag

Am Freitag bin ich nach einem recht kurzen Frühstück zu meiner Tour mit Green Mango aufgebrochen. Hineihhhhn in einen völlig überfüllten Skytrain und kurz nach 8.00h war ich am Bootsanleger wo der Treffpunkt mit unserem TourGuide war. Schnell hatte ich unseren Guide – Nico- gefunden und nachdem das Hotelboot vom Hilton unsere zwei Honeymooner ans Ufer gespült hatte konnte es losgehen.


Mit dem Minibus ging es zunächst einmal raus aus Bangkok. Beschuppern mit den Honeymoonern und unserem Guide war angesagt. Alle sehr nett und einem erlebnisreichen schönen Tag konnte nichts mehr im Wege stehen.

Nach einer guten Stunde Fahrt waren wir am eigentlichen Ausgangsziel unserer Tour. Raus aus dem Auto und mit einer Personen-und Motorradfähre ging es hinüber auf die andere Seite des Flusses.




Hier wurden wir dann auch schon von unserem nächsten Beförderungsmittel erwartet 










und nach einer kurzen Fahrt waren wir auch schon am Bahnhof. Mit dem Zug ging es nun in Richtung Train Market.








 Vorbei an Garnelenfarmen, Becken zur Gewinnung von Salz, Äckern und dem einen oder anderen „Kleinstbahnhof“  kamen wir dem Train Market – einem der Höhepunkte des Tour – immer näher.





Woher hat der Train Market seinen Namen? Das ist recht einfach erklärt. Der Zug fährt mitten durch den Markt hindurch und die Händler müssen ihre Waren und ihren Sonnenschutz schnell in Rettung bringen. 












Und all die Menschen die sich auf dem Markt befinden quetschen sich an den Rand um nicht unter die Räder zu kommen. Und die Touristen wollen alle Bilder und einen Film hiervon machen. Wenn man so was zu Hause zeigt glaubt eine das nämlich keiner. Bei der Einfahrt in den Markt waren wir in der besseren Position. Nico hatte uns schon am Anfang in den letzten Wagen gesteckt und so konnten wir mit dem Beginn der Einfahrt des Zuges in den Markt von der hinteren Tür aus heraus fotografieren und filmen. Das ist eben auch das Besondere an den Touren mit Green Mango. Immer etwas anders als die Anderen. 














Nun haben wir den Zug verlassen und sind über den Train Market geschlendert und nach einer halben Stunde standen wir nun auch eingequetscht am Rande der Gleise, denn der Zug musste auch wieder zurück. Und das ganze Spiel geht acht Mal am Tage.




Nico führte uns nun in die angrenzenden Markthalle und eine umfangreiche Warenkunde ging weiter. Es wurde viel erklärt und wer wollte durfte auch probieren. Bei der gegrillten Kakerlake haben wir dann aber alle gekniffen. So groß war der Hunger und die Begeisterung für thailändische Spezialitäten dann doch nicht.










Von den Markthallen aus haben wir uns dann wieder mit dem Wagen in Bewegung .gesetzt. Nun ging es weiter in Richtung Süden in ein kleines Fischerdorf ca. 78 km nördlich von Cha-Am. Cha Am ist dann nur noch 20 Kilometer von Hua Hin entfern wo wir die letzten Jahre immer unseren Urlaub verbracht haben. Aber nach Hua Hin fahr ich ja am morgigen Wochenende….


Im Fischerdorf angekommen haben wir zunächst eines dieser typischen Longtailboote bestiegen und dann ging es hinaus auf das offene Wasser zu einem der vielen Pfahlhäuser wo wir unser Mittagessen eingenommen haben.












 Iris und ich haben die Tour vor zwei Jahren schon einmal gemacht und nun konnte ich die ersten Veränderungen sehen. Die Tochter des Hauses war größer geworden, aus einem Pfahlhaus waren zwei Häuser geworden und es legte nicht mehr nur ein Boot zum Essen an sondern nun waren es zwei Boote. Unverändert war das Essen. Krabben, Garnelen, der Fisch mit Limettensosse, Reis  und eine sauer-scharfe Suppe ( Tom-Yam-Gung) standen auf dem Tisch. Lecker, Lecker – auch ohne Lichter.  Zum Nachtisch gab es Obst und zum Essen Singha Beer, Cola und Wasser. In Erinnerung an des Spruch „kein Bier vor Vier“ habe ich Wasser getrunken.




Nach dem Essen haben wir wieder das Boot bestiegen und zunächst einmal ging es zu den Muschelbänken und den künstlich angelegten Austernfarmen.








 Auf die frische Auster habe ich aber versichtet. Und dann ging es in Richtung der Mangrovenwälder. Hier leben u.a. sehr viele Affen die ihren Tag u.a. damit verbringen auf die Boote mit den Touristen zu warten. Denn die Touristen haben immer ganz viele Bananen an Bord und locken damit die Affen vor die Kameras um Bilder zu machen. Vor zwei Jahren hatte ich leider das falsche Kameraobjektiv dabei. Dieses Mal war ich gut vorbereitet. Ran an die Bananen und her mit den Affen. Aber die blöden Affen hatten dieses Mal überhaupt keine Lust und bis auf wenige Ausnahen blieben die Affen wo sie waren – in den Wäldern. Und der Speicherchip der Kamera hatte frei. Also nehme ich mal ein paar Bilder von der letzten Tour. Man muss sich zu helfen wissen.










Nach der Fahrt durch die Kanäle ging es wieder zurück zum Ausgangspunkt der Bootsfahrt und hinein in den Bus. Auf dem Rückweg haben wir noch schnell einen Zwischenstopp in einem kleinen thailändischen Dorf gemacht und haben den dort lebenden Menschen die Möglichkeit gegeben uns „Langnasen“ anzuschauen. Und relativ pünktlich um 15.15h war es wie an fast jedem Tag. Der Himmel wurde sschwarz und knapp zwei Stunden Wolkenbruch lagen vor uns.

Mit unserer Ankunft in Bangkok hörte der Regen dann zum Glück aber wieder auf und ich kam trockenen in meinem Hotel an. Auch hier eine gute Planung durch Green Mango. Regen und Sonne immer zur richtigen Zeit. Wie machen die das nur? Auf jeden Fall war es – auch ohne Affen – ein schöner und erlebnisreicher Tag. Wir waren eine nette kleine Gruppe, Nico hat uns gut betreut und mit vielen Informationen über Land & Leute versorgt. Touren mit Green Mango sind immer wieder schön und eine angenehme Abwechslung zu spannenden Tagen in Bangkok.

Und warum ist dieser Tagesausflug so ausführlich geworden? Einfach erklärt. Es ist Samstag und der Fahrer war schon um 08.00h am Hotel gewesen. Also habe ich während der Fahrt getippt. 90 Minuten sind seit dem Start in Bangkok nun vergangen und es ist recht wenig Verkehr auf der Strecke. Mein Fahrer ist entgegen meiner  Buchung eines anderen Wagens nun doch wieder ein „alter Bekannter“. Der Fahrer mit dem grünen Volvo.  „Mister Mentos“ – so nennt ihn  Iris immer  wegen der Mentosbonbons die er futtert – gibt richtig Gas und fährt in der Spitze um die 120 km/h . Und so sind es nur noch 45km bis nach Hua Hin und das wird definitiv ein neuer Streckenrekord auf dem nunmehr sechsten Weg nach Hua Hin in fünf Jahren.


Und am Ende wurde es ein neuer Streckenrekord. Zwei Stunden hat der Fahrer für die Fahrt von Bangkok nach Hua Hin benötigt. 


Bilder vom Hotel und einen ausführlichen Bericht gibt es dann am Sonntag. Ich habe nämlich das Kabel für die Übertragung der Bilder in Bangkok vergessen. Vorab nur schon mal soviel: Erwartung übertroffen, kein aber fein für € 50,- die Nacht mit Frühstück. 


@alle Hua Hin-Freunde: Die "Jungs" grüssen alle zurück.

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